Trinkwasserautomaten aufgestellt

Stadtwerke und Gymnasium starten Pilotprojekt

(17.11.2016) Die Stadtwerke Prenzlau und das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium haben ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet. Die Schüler und Lehrer des Gymnasiums genießen jetzt einen besonderen Service der Stadtwerke. Ein von den Stadtwerken finanzierter Trinkwasserautomat liefert auf Knopfdruck frisches gekühltes und auf Wunsch auch mit Kohlensäure versetztes Trinkwasser. Die Verbrauchsmaterialien trägt das Gymnasium. Beide Partner wollen bis zu den nächsten Sommerferien dieses Projekt betreiben und danach Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen.

Wird der Trinkwasserautomat von den Schülern sowie Lehrern angenommen und läuft das Gerät störungsfrei durch, werden möglicherweise alle weiteren Prenzlauer Schulen auch einen Trinkwasserautomaten von den Stadtwerken aufgestellt bekommen.

Sie testen das frische Wasser aus dem neuen Automaten der Stadtwerke Prenzlau: Stadtwerke-Geschäftsführer Harald Jahnke (Mitte), Jörg Dittberner, stellvertretender Schulleiter (re.) und Marek Wöller-Beetz, 1. Beigeordneter der Stadt Prenzlau.Stadtwerke-Geschäftsführer Harald Jahnke (Mitte), Jörg Dittberner, stellvertretender Schulleiter (re.) und Marek Wöller-Beetz, 1. Beigeordneter der Stadt Prenzlau testen das frische Wasser aus dem neuen Automaten.

Den Lernerfolg auf vielfältig Weise sichern
Es gibt viele Faktoren, die auf unser momentanes Leistungsvermögen Einfluss haben. Ein entscheidender Faktor dabei ist die Aufnahme von Trinkwasser. Wer regelmäßig gesundes Trinkwasser zu sich nimmt, hat mehr Kraft und Vitalität. Gesunde Ernährung allein reicht nicht aus. Unser Körper braucht für den Stoffwechsel vor allem auch Flüssigkeit. Da wir keinen Wasserspeicher haben, ist regelmäßiges Trinken wichtig. Ein Minus im körpereigenen Wasserhaushalt geht zu Lasten von Leistungsfähigkeit, Konzentration und Wohlbefinden. Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent unseres Körpergewichts vermindern sich Fitness, Kondition und Konzentration um bis zu 20 Prozent der normalen Leistungsfähigkeit.

GesundBrunnen - Prenzlauer Trinkwasser
Mutter Natur sorgt gut für uns. Denn für unser lebenswichtiges Trinkwasser gibt es tief im uckermärkischen Boden üppige Vorräte. Diese lagern dort bereits zum Teil seit über 1.200 Jahren, wie wissenschaftliche Analysen des Grundwassers mittels Isotopenuntersuchungen belegt haben. Auf seinem langen Weg durch die Gesteinsschichten konnte das Wasser besonders viele Mineralien ausspülen und erhielt seine harte, aber überaus gesunde Prägung. So gilt Calcium als unverzichtbarer Baustein für Knochen und Zähne, Magnesium wirkt positiv auf Nerven und Muskulatur. Zudem empfinden wir den Geschmack harten Wassers als frisch, wohingegen weiches Wasser uns eher fade erscheint. Vor diesem Hintergrund braucht unser Trinkwasser den Vergleich mit Mineralwässern aus dem Supermarkt nicht zu scheuen. Die wichtigste Inhaltsstoffe im Trinkwasser des Prenzlauer Wasserwerkes und ihr durchschnittlicher Anteil:

  • 397 mg/l Hydrogencarbonat
  • 112 mg/l Calcium
  • 41 mg/l Natrium
  • 24 mg/l Magnesium

Die hohe Qualität Prenzlauer Wasserquellen war schon früh weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. So erwähnte der Berliner Arzt Johann Fridrich Zückert 1768 die Springquelle vor dem Stettiner und Schwedter Tor in seiner Abhandlung »Systematische Beschreibung aller Gesundbrunnen Deutschlands«. Ab dem Jahr 1899 wurden im Bereich der Quellen »Bullerspring« und »Gesundbrunnen« am Schäfergraben die ersten Brunnen für die zentrale Wasserversorgung angelegt. Noch heute wird die Stadt Prenzlau und Teile des Umlandes durch Brunnen aus diesem Gebiet mit Trinkwasser versorgt.

Noch heute wird Prenzlau wird mit Trinkwasser aus den Brunnen im Wasserschutzgebiet am Gesundbrunnen versorgt.
Noch heute wird Prenzlau mit Trinkwasser aus den Brunnen im Wasserschutzgebiet am Gesundbrunnen versorgt.